Familienerlebnis Speik
Das Gold der Nockberge Speik- da, wo der Duft wurzelt
Die Pflanze Veleriana celtica, besser bekannt als Speik, der kleine Star der Nockberge entführt auf eine kleine Weltreise! Ausgangspunkt ist der Nationalpark Nockberge. In der Innerkrems auf der "Blutigen Alm" wartet das Erlebnishighlight mit vielen Stationen zum Mitmachen. Auf einem ca. 500m langem Rundweg erleben Sie einen unvergesslichen Ausflug in die sanfte Bergwelt.
Du wandelst auf den Spuren des Speiks und erkundest so ganz nebenbei die halbe Welt. Speik wurde nämlich bereits um Christi Geburt gehandelt und kam so nach Ägypten, Nordafrika und in nördliche Nachbarländer.
Werde Speik- König!
Auf Duftwolken wandeln!
Speiktrail ausgezeichnet!
Wandern ist nicht gleich Wandern! Dem Trend, beim Erleben der Natur einen Mehrwert in Form von Informationen und neues Wissen zu erhalten, wird im Nationalpark Nockberge längst Rechnung getragen. Das macht sich bezahlt! Denn im Auftrag der Kärntner Landesregierung wurde ein Projekt zur Beurteilung der Kärntner Themenwege 2011 durchgeführt. Dabei wurden über 100 Kriterien herangezogen, um die qualitativ hochwertigsten Themenwanderwege herauszufinden und zu bewerten.
In der Saison 2010/2011 wurden 160 Themenwege begangen und begutachtet. 18 davon wurden als hervorragende Wanderwege eingestuft, darunter auch der "Speiktrail"!
Der Weg wurde mit dem Gütesiegel „Themenwege des Jahres 2011“ ausgezeichnet.
Was ist Speik?

Echter Speik "Valeriana celtica"
Der Echte Speik gehört zur Familie der Baldriangewächse. Der Name geht auf die alte Benennung der Pflanze „spica celtica“ = im Land der Kelten zurück.
Sie erreicht eine Wuchshöhe von 5 bis 15 cm und verbreitet einen intensiven Baldriangeruch. Am kahlen Stängel befinden sich ein bis zwei Blattpaare, welche dunkelgrün glänzend sind. Die Blütenkrone wird 2 bis 3 mm lang und ist selbst eher gelblich bzw. manchmal rotbraun überlaufen.
Die Blütezeit ist von Juni bis August.
Diese Pflanze gibt es hauptsächlich in den Nockbergen sowie in Bereichen der Niederen Tauern. Sie gedeiht ausschließlich auf kalkfreien Böden in Höhenlagen ab 1800 m.
Die Wurzeln – die maßgeblich für den Duft verantwortlich ist – wurden früher massenhaft ausgegraben und vor allem in den Orient exportiert. Heute ist dies besonders lizenzierten Bergbauern vorbehalten.
Eine spezielle Heilwirkung ist nicht bekannt, doch wurde der Speik wegen seines intensiven Geruches für Bäder, Räucherwerk und Gewürze verwendet.
Bekannt ist die Verwendung der Pflanze zur Produktion der Speikseife.
Speik wird auch als «Maria Magdalena Blume» bezeichnet, da Jesu vermutlich mit Speiköl gesalbt worden ist.
















